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Chichuahua

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Am Endpunkt der Reise mit dem Panoramazug „El Chepe“ in Chihuahua in Mexiko lernen wir ein kleines, nettes Städtchen kennen und besuchen eine Kunstausstellung.

Hotel in Chihuahua

Nach der für mich aufgrund der ballernden Klimaanlage schlaflosen Nacht, schaltete Oliver mit einem Klick die Klimaanlage aus. Das hatte ich nachts nicht hinbekommen.

Das Frühstück war inclusive und bestand aus einem fertigen Tellergericht mit Bohnen und Tacos. Der Kaffee war gut, ebenso der Saft und das Obst.

typischer Marktstand
typischer Marktstand

Kathedrale und Kunst in Chihuahua

Zu Fuß schlenderten wir zur Kathedrahle. Sie machte einen sehr imposanten Eindruck, per Lautsprecher konnten auch Leute auf dem Platz dem Geistlichen lauschen. 

Kathedale
Kathedale
Engel
Engel

Direkt in der Nähe des Plaza de Armes befindet sich das Casa Chihuahua Kulturzentrum, in dem drei Ausstellungen stattfanden. Ohne weitere Pläne nahmen wir das Angebot gerne an. Alle drei Ausstellungen waren sehenswert. Die erste zeigte Bilder eines mexikanischen Künstlers, der die Natur Mexikos mit surrealen Elementen verband (weitgehend Bleistiftzeichnungen). Eine weitere Ausstellung zeigte in einem dunklen Raum großteils Menschen in ihren traditionellen Kleidern. Die Farben bestanden aus Neonfarben, die angestrahlt wurden. Die dritte Ausstellung zeigte alte Werkzeuge, Haushaltsgegenstände und Bilder Mexikos. Insgesamt bekamen wir einen aussagekräftigen Eindruck von Land und Leuten.

Casa Chihuahua
Casa Chihuahua
Kunst in Chihuahua
Kunst in Chihuahua
Kunst in Chihuahua 2
Kunst in Chihuahua 2

In einem Park wollten wir die Aussicht genießen und eine Kleinigkeit essen. Leider hatten wir alle Essensstände hinter und gelassen und freuten uns über ein Fast-Food-Lokal, das Hähnchen-Gerichte (Tacos usw.) anbot. Aufgrund der klimatisierten Räume entschieden wir uns, vor Ort zu speisen.

Im Park verweilten wir nur kurz, weil wir Kaffeedurst hatten. Auch ein passendes Café zu finden, war nicht so einfach. Oliver entdeckte ein Spiele-Café, das bunte Getränke anbot. Hier konnte man sich auch mit Brett-Spielen beschäftigen und Schwerter aus Filmen für Fotos in die Hand nehmen. Obwohl das Café sehr liebevoll augestattet war, waren wir die einzigen Besucher. 

rotes Haus Chihuahua
rotes Haus Chihuahua
gelbes Haus Chihuahua
gelbes Haus Chihuahua

Abends fanden wir “Don Arturo”, eine super Kneipe. Eine Gruppe, bestehend aus Frauen in gemischtem Alter, sang lauthals alle mexikanischen Lieder mit. Der Kellner bot uns einen Tequilla an, den wir natürlich kosten mussten. Hier waren wir die einzigen ausländischen (zumindest nicht spanisch sprechenden) Kunden.

Tequilla bei Don Arturo
Tequilla bei Don Arturo

Vor unserem Flug nach Mexico City hatten wir noch massig Zeit. Der Flieger sollte erst um 17 Uhr starten. Unser Gepäck konnten wir im Hotel deponieren und gingen zum Plaza de Armes mit der schönen Kathedrale. Von dort waren es nur noch ein paar Queerstraßen, bis wir den Abfahrtsort des Trolley-Busses erreichten. Leider fand die Tour in einem doppelstöckigen Bus (aber mit bequemeren Sitzen) komplett auf Spanisch statt. Bereits nach kurzer Fahrtzeit hielten wir an einem alten Haus, das man besichtigen konnte. Wir warteten jedoch im Bus und sahen die Gäste mit Süßigkeiten und Souvenirs wiederkommen. Ein weiterer Stopp war verpflichtender Teil der Tour. Erst 40 Minuten später durften wir den Bus wieder betreten. Das Haus zeigte den Revolutionellen Pancho Villa. Es zeigte viele Waffen und auch das Auto, in dem er zum Schluss erschossen wurde.

Pancho Villa und wir
Pancho Villa und wir
Pancho Villa
Pancho Villa

Per Didi ging es nachmittags zum Flughafen. Um 19 Uhr öffnete erst der Schalter. Netterweise verstand die Dame, dass wir zusammen sitzen wollten, was bei der Buchung nicht geklappt hatte. Sie sorgte auch dafür, dass uns keine weitere Person in die enge Dreierreihe gesetzt wurde, wie wir später feststellten.

Flug nach Mexico City

Der Flug war sehr unruhig. Nach ca 2,5 Stunden erreichten wir Mexiko-City und nahmen unser Gepäck in Empfang.

Nach einem kleinen Fußweg erreichten wir den Drop-On-Platz, zu dem Oliver ein Didi (privates Taxi) bestellt hatte. Unser Hotel erreichten wir gegen Mitternacht, doch die Ausstattung dessen sorgte dafür, dass wir noch nachts mit der Hotelorganisation und dem Online-Anbieter kommunizieren mussten und erst spät schlafen konnten.