Nach einer anstrengenden Busfahrt erreichen wir Palenque, wo wir die Maya-Pyramiden besichtigen und ein großes Gebiet teils erklettern müssen.
Busfahrt nach Palenque
Die Busfahrt von Mexico City nach Palenque empfand ich doch als sehr anstrengend. Zwar waren die Sitze groß genug, doch gab es einige Nachteile: Bis 22 Uhr liefen zwei Filme auf voller Lautstärke, dann wurden die Fernseher mitten im Film hochgeklappt und es war Ruhe. Der Fahrer fuhr ruhig auf gut ausgebauten Straßen. Mir taten jedoch vom langen Sitzen die Beine weh, so dass ich kaum Schlaf fand. Erst mit Olivers Buff (Mehrzwecktuch) und einem Hörbuch über Frida Kahlos Leben konnte ich einige Stunden wegdösen.
Zwischendurch gab es ein paar Haltepunkte, an denen Leute zu- und ausstiegen. An einem Ort gab es eine Pause von 40 Minuten, in der der Bus gereinigt wurde. Hier fand sich dann auch mein Buff wieder. Die Toiletten waren nur mit 10 Pesos in bar nutzbar.
Ankunft in Palenque

Bei unserer Ankunft war es bereits hell (ca. 12 Uhr). Unser Hotel lag schräg gegenüber des ADO Busbahnhofs, doch zum Check In waren wir zu früh. Man ließ uns jedoch schon rein, nachdem wir 30 Minuten im Eingangsbereich gewartet haben. Schnell fühlten wir uns in dem kleinen, sehr einfachen Hotel heimisch.
In einem in der Nähe gelegenen Restaurant probierten wir wieder Gerichte, die für den Ort typisch sind. Oliver hatte eine Art Polenta, die mit pulled pork gefüllt war. Mega-lecker! Zu trinken hatten wir ortstypische Getränke, die milchig waren und recht gut schmeckten.
Anreise zu den Maya-Ruinen
Bereits am Tag der Ankunft wollten wir uns die Maya-Ruinen angucken, weil es ja am nächsten Tag schon weiter gehen sollte. Das gestaltete sich jedoch etwas komplizierter. Mit einem Collectivo, einem Van, der für 25 Pesos pro Fahrt diverse Ziele anfährt, fuhren wir zum Ausgangspunkt. Dort wurde uns in gutem Englisch, aber etwas kompliziert erklärt, dass eine weitere Vanfahrt für etwa vier Kilometer nötig sei. Außerdem mussten zwei Tickets – eins für den Eintritt und eins für den Schutz den Parkes – gelöst werden. Mit diversen Zettel und zwei Klebearmbändern konnten wir schließlich hochfahren. Oben erwarteten uns wieder diverese Händler und Guides, die auch auf Englisch Touren anbieten.

Besuch der Maya-Ruinen

Mitten im Dschungel ragen hohe Pyramiden in den Himmel. Da wir von den Ruinen in Teoteihuacán noch etwas gebeutelt waren, kraxelten wir gemeinsam nur in eine Ruine, die man auch von innen besichtigen konnte. Hier fanden sich kleine Räume mit sehr schlechter Luft. Beim Rausgehen kam und eine Horde von Menschen entgegen, die uns nicht glaubte, dass nur wenige Leute reinpassen würden. Gemächlich kletterten wir wieder herab.
Die Wege zwischen den Ruinen sind gut ausgebaut. Lediglich zwischendurch sind einige Stufen ohne Geländer. Auch hier fanden sich wieder Händler, die ortstypische Armbänder, Ketten und Kunst feilboten.
Oliver erklomm noch eine weitere Pyramide, mir reichte schon die erste. Durch einen Park mit großartigen Dschungel-Blumen waren wir schon nach einer Stunde mit dem Durchgang fertig. Es fühlte sich ein wenig so an, als wären wir wieder in Malaysia (Klima, Dschungel, Verkaufsstände). Nach einem Kaltgetränk ging es wieder in zwei Etappen mit dem Van zurück in die Stadt.

Den Abend ließen wir in der Stadt ausklingen, schafften es aber beide nicht, unser Essen komplett aufzuessen.
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