Wir verbringen einen Tag an den Stränden der Insel Pulau Lang Tengah in Malaysia. Das Wasser ist klar und türkisblau, die Strände sind schneeweiß. Aber hinter den Hotelanlagen ist vieles sehr heruntergekommen und dreckig.
Aufwachen auf Pulau Lang Tengah
Die Sonne lachte uns an, als wir morgens zum Frühstück wandelten. Die Auswahl der Gerichte war sehr bescheiden. In Zeiten von Corona, wo nur wenige Touristen im Hotel sind, ist das verständlich. Doch dann hätte ich mir trotzdem etwas Schmackhafteres gewünscht.
Oliver hatte ein American Breakfast mit ungenießbaren Würsten und ungewürztem Ei. Meine Nudeln (fried noodles) waren sehr schnell auf dem Tisch und extrem fetttriefend. Das hat mit malaysische Küche leider gar nicht mehr zu tun.
Schöne und unschöne Plätze auf Pulau Lang Tengah
Nach dem trostlosen Frühstück machten wir uns auf den Weg, die Insel zu erkunden. Hinter unserem Hotel sollte ein Weg zum Turtle Bay führen, wo sich normalerweise Freiwillige um die Eier und die die Aufzucht der Wasserschildkröten kümmern. Aktuell sind jedoch wegen Corona keine Volunteers da, die üblicherweise aus dem Ausland kommen.
Am Hinterausgang unseres Hotels erwartete uns eine riesige Sperrmüll-Kippe. Kühlschränke, Wasserkocher, Tische: alles achtlos übereinander geworfen. Der Weg sollte zu einem Restaurant führen, das recht gut bewertet ist. Doch als Erstes durchstreiften wir ein Resort, das verwaist war. In der Küche stand noch das schmutzige Geschirr. Über Nacht und Nebel muss diese Unterkunft verlassen und der Natur überlassen worden sein. Es erinnert ein wenig an das Märchen „Dornröschen“ nur mit viel Müll.


heruntergekommenes Resort Pulau Lang Tengah 
Im Restaurant erwartete uns ein nicht Englisch-sprechender Angestellter, der uns mit Händen und Füßen verständlich machte, dass es geschlossen sei. Wir sollten am folgenden Tag wieder kommen.
Der Campingplatz sah recht anständig aus. Von allen Zelten kann man aufs Meer schauen, doch zwei Tage im Zelt reichen uns.

Schnell erreichten wir das Ende des Strandes, doch entdeckten wir dann einen kleinen Trampelpfad zum nächsten Strand.


durch den Dschungel Pulau Lang Tengah
Hier erwartete uns ein nettes Resort (D’coconaut Lagoon Island Resort), doch wir wollten weiter zum Turtle Bay. Ein asphaltierter, aber trotzdem unebener und steiler Weg führte durch den Dschungel zum nächsten verlassenen Resort. Von dort ging es noch tiefer in den Dschungel. Der Weg war mega steil mit Stufen aus Baumwurzeln und ging genauso steil wieder hinunter. Das Ziel, der Turtle Bay, war ein einsamer, kleiner Strand, an dem nichts Besonderes zu sehen war.


Strand Pulau Lang Tengah
Also stapften wir zurück und genossen die Aussicht von dem Resort auf halber Strecke. Merkwürdig ist, dass in den Restaurants kaum oder kein Seafood angeboten wird.
Im Seaview Café neben unser Unterkunft wurden wir schließlich nachmittags nett und lecker bewirtet. Vielleicht sollten wir abends nochmal wiederkommen?

Am Strand schnorchelten wir ein wenig und genossen den Sonnenuntergang. Auch um 19 Uhr war es noch recht heiß und wir freuten uns über eine kühle Erfrischung. Leider ist unserer Unterkunft auch das Bier ausgegangen, so dass wir kurzerhand doch ins Seaview Café zurückkehrten.

Sari Pacific Sonnenuntergang 
Sunset Pulau Lang Tengah
Der Weg zur Insel Pulau Lang Tengah in Malaysia gestaltet sich etwas schwierig, da nur wenige Boote fahren. Dafür werden wir mit einem Traum-Stand entschädigt.
Seit dem letzten Artikel zu der Thematik ist einige Zeit vergangen, in der wir einige neue Erkenntnisse gewinnen konnten. Leider nicht nur Positive…
Zwei Nächte verbringen wir auf der Insel Pulau Perhentian Besar in Malaysia, die sehr touristisch erschlossen und familienfreundlich ist.
Pulau Perhentian gehört zu den Inseln in Malaysia, die von vielen Touristen wegen den tollen Unterwasserwelt aufgesucht werden. Als erstes beziehen wir Quartier im Dschungel und schnorcheln auf im nördlichen Teil der Doppelinsel (Pulau Perhentian Kecil).
Bevor es abends per Bus und Zug von Melakka nach Wakaf Bharu in Malaysia gehen sollte, wollten wir uns noch die Moschee und das portugiesische Viertel anschauen.
